I. Interkulturelle Öffnung von stationären Einrichtungen der Altenpflege – Handreichung

Das kom•zen begleitete modellhaft in den Jahren 2010 – 2016 das in Berlin-Reini­ckendorf gelegene Vitanas Senioren Centrum Märkisches Viertel bei seinem Prozess der Interkulturellen Öffnung. Die Erfahrungen wurden in dieser Handreichung aufbe­reitet und stehen Entscheidungsträgern, Leitungskräften und Mitarbeitern von statio­nären Altenpflegeeinrichtungen als Arbeitshilfe zur Verfügung.

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II. Handlungsempfehlung zum Modellprojekt "Das Thema Demenz in die Migrantencommunities bringen"

Das Modellprojekt „DeMiCo – Das Thema Demenz in die Migrant*innen-Communities bringen“ hat sich zum Ziel gemacht, Schulungen zur Sensibilisierung zu entwickeln, modellhaft in drei Berliner Communities zu erproben und Schlüsselpersonen zu Multiplikator*innen auszubilden.
Damit werden Aufklärung und Information über das Krankheitsbild Demenz und die vorhandenen Versorgungs- und Beratungsangebote verbessert, Kompetenzen im Umgang mit erkrankten Angehörigen erworben und die Prävention gestärkt. Das Projekt „DeMiCo“ versteht sich als ein Beitrag zur Erhöhung der Gesundheitskompetenz in den Berliner Migrant*innen-Communities.

Hier ist die abschließende Broschüre zu den Schulungen.

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III. Arabischsprachige Seniorinnen und Senioren: in Berlin zuhause und gut versorgt?!

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IV. Altern in der Migrationsgesellschaft 2020 – Altenhilfe divers denken. Wie gelingt der Zugang von älteren Migrant*innen in das Altenhilfesystem?


Immer mehr unterstützungsbedürftige Ältere sind nicht in Deutschland ge­boren, sondern irgendwann in ihrem Leben nach Deutschland eingewandert. Hinzu kommt, dass sich auch unter den zuletzt neu eingewanderten Geflüchteten zahlreiche ältere Menschen befinden.

Gleichzeitig stammen immer mehr Fachkräfte in Institutionen der Altenhilfe aus Fa­milien mit Migrationsgeschichte. Darüber hinaus werben Programme der Bundesre­gierung Fachkräfte insbesondere für Gesundheitsdienstleistungen aus dem Ausland an. Die Normalität grenzüberschreitender Migration verändert auch die Institutionen der Altenhilfe.

Mit einer Interkulturellen Öffnung reagieren Organisationen wie Altenpflegeeinrich­tungen, Wohlfahrtsverbände, öffentliche Verwaltungen und Bildungseinrichtungen etc. bewusst auf diese Entwicklung und möchten sich migrations-, kultur-, und ggf. auch religionssensibel aufstellen.

Die Praxis Interkultureller Öffnung hat sich weiterentwickelt und bezeichnet heute einen systematisch gesteuerten Organisationsentwicklungsprozess. Interkulturelle Öffnung ist Teil der Gesamtstrategie einer Organisation und schlägt sich dementsprechend als Quer­schnittsaufgabe in der Personal-, Organisations- und Qualitätsentwicklung nieder.

Die vorliegende Publikation soll Entscheidungsträgern und Leitungskräften sowie Mitarbeitern stationärer Altenpflegeeinrichtungen Informationen, Arbeitshilfen und Inspirationen an die Hand geben, um den interkulturellen Entwicklungsprozess ihrer Organisation (selbst-)bewusst zu gestalten.

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